DIE GRÜNEN GABLITZ

Grüne Liste warnt vor Alibiprozess bei der Dorfentwicklung

Von: Gottfried Lamers (26.5.2018)

Donnerstagabend lud der Gablitzer Bürgermeister Michael Cech zu einem Workshop über die Entwicklung des Gablitzer Ortszentrums ein. Das große Interesse der Bevölkerung stellt auch ein Sinnbild für die bisher misslungene Kommunikation des Bürgermeisters dar.

Obwohl schon seit über einem Jahr unter anderem in der Gemeindezeitung ständig vom neuen Ortszentrum die Rede ist, erhalten GablitzerInnen vom Bürgermeister selbst auf Nachfrage nur spärliche Infos über die Details. Entweder werden die Pläne der Öffentlichkeit ganz bewusst vorenthalten, oder aber die Gemeinde geht planlos und ohne Garantie auf Umsetzung Verträge mit dem Kloster und den Bundesforsten ein. Die BewohnerInnen wollen hier endlich Fakten hören. Diese Klarheit wurde aber auch in dieser Veranstaltung nicht geboten. Statt Informationen zu bekommen, sollten die TeilnehmerInnen „Wünsche“ formulieren. Einige Diskussionste­ilnehmerInnen taten das als leeres Larifari ab und verließen die Versammlung vorzeitig.

Die Gablitzer Bevölkerung hat offensichtlich zahlreiche gute und umsetzwürdige Ideen, eine Vielzahl davon wurde bereits in früheren Prozessen wie dem Dorferneuerun­gsverein, der Klima- und Energiemodellregion oder dem Verkehrssparen­projekt eingebracht. Auch damals unter Begleitung von Gebietsbetreuern des Landes. Umgesetzt wurde davon – meist wegen des Widerstands der ÖVP – kaum etwas. Es besteht daher die Befürchtung, dass der aufkeimende Unmut über das Stillschweigen zu den Plänen lediglich durch einen Alibiprozess kalmiert wird, der sich dann über 4 Jahre dahinschleppt. Das führt dazu, dass dringend anstehende Projekte wie der Platz für Jugendliche, PfadfinderInnen oder die Sanierung der Festhalle weiterhin aufgeschoben werden.

Nicht nur die BürgerInnen wollen endlich wissen, was konkret geplant ist. Wie viele Wohnungen kommen hin, wie viele Parkplätze werden wo errichtet, welche kommunalen Einrichtungen kommen dorthin und wie viel wird das die Gemeinde kosten. Auch wir als Gemeindepoliti­kerInnen brauchen endlich transparente Informationen, um Fehlinvestitionen zu vermeiden und Sanierungen bestehender Infrastruktur seriös planen zu können.


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